Wir tun Alles, damit unsere Mails sicher bei Ihnen ankommen

Bis zu 19 Prozent der Mails, die in der Schweiz versendet werden, landen nicht im Posteingang der jeweiligen Empfänger*innen. Wir erklären, warum das so ist und was wir unternehmen, dass unsere Mails sicher zu Ihnen kommen.

Auf die Benachrichtigung gewartet?

Ist es Ihnen auch schon passiert, dass Sie auf ein Päckli warten, aber von MyPaketshop kommt keine Benachrichtigung? Selbst im Spamfilter ist nichts zu finden. Doch in Ihrem MyPaketshop-Kundenkonto sehen Sie: Ihre Sendung ist bei uns eingetroffen.

Vielleicht fragen Sie sich, weshalb wir Ihnen keine Nachricht gesendet haben? Die Antwort ist einfach: Eine Nachricht ging raus, aber sie kam nie bei Ihnen an. Warum? Das kann unterschiedliche Gründe haben. Um diese aus dem Weg zu räumen, unternehmen wir viel.

Wussten Sie, dass zwischen 3 und 5 Prozent der Schweizer E-Mails gar nicht ankommen?

Damit wir uns nicht missverstehen, bei dieser Prozent-Zahl geht es nicht um Mails, die im Spamfilter landen. Nein, es sind E-Mails, die gar nicht erst zugestellt werden.

Die Rate der schweizerischen Mails, die im Spam landen, liegt zwischen 10 und 14 Prozent.

Diese Zahlen bedeuten: Zwischen 13 und 19 Prozent der E-Mails in der Schweiz erscheinen nicht im Posteingang der Empfänger*innen.


Quelle: “Zustellbarkeits-Benchmark Report für 2018. Analyse der weltweiten Posteingangsrate” von Return Path, https://www.validity.com/de/wp-content/uploads/sites/9/2020/02/2018-Deliverability-Benchmark-German.pdf, abgerufen am 24.02.21


Warum werden manchen Mails nicht zugestellt?

Wenn Sie oder wir eine Nachricht im Internet versenden, geht diese zum entsprechenden Empfangsserver des Mailanbieters wie GMX oder Bluewin. Dieser Server ist der Speicher für die Postfächer der Mail-Nutzer*innen. Die erste Hürde, welche die E-Mail überwinden muss, ist das Gateway dieses Empfangsserver. Das Gateway ist eine Art Vorsortiersystem und es kann Nachrichten den Zugang verweigern. Nur wenn das Gateway die Nachricht durchlässt, wird sie dem richtigen Postfach zugeordnet.

Beim Postfach angekommen muss sie ein weiteres Hindernis überwinden: den Spamfilter. Der sortiert verdächtige Mails aus. Nur wenn die Postfachnutzer*innen in den Spam-Ordner schauen, finden sie Mails, die dort hineingeraten sind.

Allerdings wissen viele Nutzer*innen nicht, dass es diesen Spamfilter überhaupt gibt. Oder sie verlassen sich auf den Filter. Doch der arbeitet niemals zu 100 Prozent korrekt. Es landen häufig Nachrichten im Spam, die dort nicht hineingehören. Das können unter anderem auch Ihre Päckli-Benachrichtigungen sein.

Kurz zusammengefasst:

Bevor Sie eine Nachricht in Ihrem Posteingang sehen, muss sie Gateway und Spamfilter überwinden.

Über den Spamfilter haben Sie die Macht

Wie Sie sicherstellen können, dass unsere Benachrichtigungs-Mails nicht im Spamordner landen, verraten wir Ihnen im Artikel “So kommen E-Mails von MyPaketshop garantiert bei Ihnen an”.

Unsere Herausforderung ist das Gateway

Was wir tun können, ist das Gateway zu überzeugen, unsere Nachrichten durchzulassen.

Warum weist das Gateway Nachrichten ab?

Mögliche Gründe des Gateways E-Mails nicht auf den Server zu lassen:

  1. Die E-Mail-Adresse des Empfängers existiert nicht.
  2. Der Server ist überlastet.
  3. Das Postfach der Empfängers ist überfüllt.
  4. Der Server kennt den Absender nicht und deklariert die Nachricht als Spam.
  5. Versandadresse oder Versanddomain stehen auf einer Blacklist.
  6. Der Reputationswert der Absender-IP ist nicht ausreichend.

Was wir konkret tun

Klar ist, gegen die Gründe 1. bis 3. sind wir machtlos. Gegen Punkt 4. können Sie etwas unternehmen, indem Sie etwa unsere Adresse info@mypaketshop.com als vertrauenswürdig in Ihrem Postfach einstufen (Whitelist). Wie das geht, erfahren Sie hier.

Gegen Punkt 5. gehen wir immer vor, wenn wir in Erfahrung bringen konnten, dass unsere Domain oder Adresse auf so einer Blacklist steht. Das überprüfen wir regelmäßig mit Tools wie etwa den Blacklist-Check von Toolbox. Manchmal erhalten wir auch Hinweise von unseren Kund*innen. An dieser Stelle möchten wir uns dafür herzlich bei diesen bedanken.

Um Punkt 6. zu erfüllen, also den Reputationswert unserer Absender IP hoch zu halten, arbeiten wir mit AWS zusammen.

Von AWS bekommen wir eine dedizierte IP-Adresse. In der Regel werden nämlich IP-Adressen von mehreren Versendern genutzt; sie werden also geteilt (shared IP). Das kann zu Reputationsverlusten der IP-Adresse beitragen, da vielleicht einige Spammer die gleiche IP verwenden.

Die dedizierte IP-Adresse wird nur von einem Absender genutzt, so dass keine anderen Versender die Reputation der Absender IP stören. Damit erhöhen wir die Chance, dass das Gateway all unsere Mails zu Ihnen weiterleitet.

Eine dedizierte IP ist zwar teurer als eine shared IP, aber wir wollen einfach alles tun, um unsere Mails sicher bei Ihnen ankommen zu lassen.

Darüber hinaus nutzen wir trustedDialog

trustedDialog ist ein Qualitätsstandard für die digitale Massenkommunikation. Er entstand durch den Zusammenschluss von WEB.DE, GMX, 1&1, freenet und T-Online. Dank eines aufwändigen Zertifizierungsprozesses wird ein zuverlässiger Spam- und Virenschutz gewährleistet.

MyPaketshop nahm diesen Zertifizierungsprozess auf sich. Seitdem tragen unsere Mails das entsprechende E-Mail-Siegel. Sie erkennen das an dem kleinen blauen Haken bei unseren Mails etwa in Ihrem GMX-Posteingang.

Unser Tipp zum Schluss

Sie sehen, wir unternehmen alles Mögliche, damit unsere Benachrichtigungen in Ihrem Posteingang landen. Doch wir können es bei aller Mühe nie garantieren. Deshalb unser Tipp: Aktivieren Sie unseren SMS-Benachrichtigungsservice in Ihrem Kundenkonto. So werden Sie auf zwei Wegen über eingetroffene Päcklis informiert und gehen doppelt sicher.


Und nächste Woche im Blog

In der nächsten Woche schauen wir uns die “Alkoholgewohnheiten” der Schweizerinnen und Schweizer an. Wie viel wird getrunken und vor allem importiert?