Erhöhung der Rücksendekosten? So kommt ihr drumherum

Erhöhung der Rücksendekosten? So kommen Sie drumherum

DHL und DPD haben letzte Woche angekündigt, die Preise in Deutschland für bestimmte Pakete zu erhöhen. Wird Online-Shopping nun teurer? Müssen Sie höhere Rücksendekosten tragen? Wie sieht es bei anderen Versandunternehmen aus? Wir beantworten die wichtigsten Fragen und geben Tipps, wie Sie preiswert innerhalb Deutschlands zurücksenden können.

Preiserhöhung bei DHL und DPD – Fakten

1. DHL

Seit erstem Januar 2019 nimmt DHL in Deutschland für Pakete 50 Cent mehr Porto von Privatkunden. Das betrifft aber nur Pakete bis fünf Kilogramm, die Sie in einer Filiale abgeben. Somit zahlt der Kunde dort statt 6,99 Euro nun 7,49 Euro.

Filialpreis DHL-Paket bis 5 kg seit 01.01.19: 7,49 Euro

2. DPD

DPD kündigte im Dezember 2018 an, das Porto für Sendungen innerhalb Deutschlands zu erhöhen. Das Unternehmen spricht von etwa fünf bis zehn Prozent mehr für Privatkunden – abhängig davon, wie groß das Paket ist.

Aktuelle Preistabelle von DPD

Mögliche Preiserhöhung bei Hermes

Wie der Spiegel berichtet, denkt auch Hermes darüber nach, die Portokosten in Deutschland für Privatkunden zu erhöhen. Allerdings gibt es hier noch keine konkreten Termine. Ein Firmensprecher meint, es würde sich „mittelfristig etwas bewegen“.

Werden jetzt die Versandkosten beim Online-Shopping steigen?

Hier können wir Sie entwarnen. Mit höheren Versandkosten müssen Sie im neuen Jahr kaum rechnen. Warum? Ihre Firmenkunden baten viele Versandunternehmen bereits 2018 zur Kasse. Es hätten also schon im letzten Jahr die Preise steigen müssen.

Außerdem kämpfen Online-Shops um jeden Kunden. Wenn die Käufer statt 4,95 Euro plötzlich 5,45 Euro zahlen sollen, gehen sie sich schnell zu anderen Anbietern. Das wollen die meisten Internetgeschäfte nicht riskieren. Sie kalkulieren deshalb höhere Versandkosten bei den Preisen ein. Davon bekommen wir Verbraucher allerdings nichts mit, denn Preise im Internet unterliegen extremen Schwankungen. Wie sollen wir etwa herausfinden, warum die Hose plötzlich zehn Euro mehr kostet? Ist es, weil die Versandkosten stiegen? Oder wird das Beinkleid so gut verkauft, dass der Händler mehr nehmen kann?

Wie sieht es bei Rücksendungen aus?

Müssen Sie nun mit höheren Kosten rechnen, wenn Sie eine Sendung zurückschicken? Das kommt ganz auf die Rückgabebedingungen des Händlers an. Bei großen Online-Shops wie Amazon, Lidl, Zalando oder Otto ist die Retoure generell kostenfrei. Kleinere Internetgeschäfte erstatten die Kosten nicht. Informieren Sie sich deshalb bevor Sie bestellen, ob der Online-Shop eine kostenfreie Retoure anbietet.

Lesen Sie hier, wie Sie bei Amazon, ebay und Co richtig zurücksenden.

So kommen Sie um höhere Versandkosten drumherum

Im Fall von DHL müssen Sie NICHT die höheren Portokosten zahlen. Weshalb? Die 7,49 Euro gelten ausschließlich, wenn Sie in der Filiale das Paket bezahlen. Frankieren Sie Ihr Paket online, dann kostet die Sendung bis zwei Kilogramm 4,99 Euro und von zwei bis fünf Kilogramm nur 5,99 Euro.

Hier geht es zur Online-Frankierung von DHL

Dabei müssen Sie sich nicht einmal bei DHL registrieren. Sie einfach das Onlineformular aus, zahlen per PayPal und drucken die Paketmarke zu Hause aus. Danach kleben Sie die Marke auf Ihre Sendung und geben das Paket bei MyPaketshop ab, denn wir nehmen DHL-Sendungen entgegen. Natürlich können Sie auch eine andere Abgabestation wählen. In unserem Beitrag „Online-Shopping: Zurücksenden in Bad Säckingen“ finden Sie alle Stationen von DHL, Hermes, DPD, UPS und GLS in Bad Säckingen und Umgebung.

Clever bestellen, ist der beste Weg

Um Portokosten zu sparen, achten Sie einfach auf die Versand- und Rückgabebedingungen des Online-Shops. Ist beides kostenfrei, dann müssen Sie sich keine Sorgen um Versandunternehmen machen, die ihr Porto erhöhen.

Wir wünschen viel Spaß beim versandkostenfreien Online-Shoppen in Deutschland.