Charity Shopping – wie Sie mit Internetshopping Gutes tun (inkl. Video)

Mit Charity Shopping können Sie Hilfsprojekte und Organisationen Ihrer Wahl unterstützen, ohne dass Ihnen dadurch Zusatzkosten entstehen. Wie einfach diese Art des Online-Shoppings funktioniert, verraten wir Ihnen heute. (inkl. Video-Anleitung)


Inhalt


Was Charity Shopping mit Preisportalen gemeinsam hat

Preisvergleichsportale wie idealo, check24 oder preis.de sind den meisten von uns bekannt. Wir schätzen daran, dass wir hier meist günstigere Preise finden, als wenn wir nur auf Amazon suchen. Doch das machen diese Portale nicht aus Herzensgüte. Sie verdienen damit Geld. Klicken wir auf einen Produktlink im Portal und kaufen den Artikel, bekommt es vom Shop eine Provision für die Kundenvermittlung.

Ziemlich genauso funktioniert es beim Charity-Shopping. Wir surfen ein Charity-Portal an und klicken dort auf den Shop, bei dem wir etwas bestellen wollen. Kaufen wir dann etwas, erhält das Portal eine Provision. Die gibt es an eine gemeinnützige Organisation weiter.

Kein Preisnachteil

Charity Shopping ist nicht teurer als “normales” Bestellen. Sie sorgen nur dafür, dass die Vermittlungsprovision für einen Kauf bei einer Hilfsorganisation landet, die Ihnen gefällt.

Allerdings gibt es eine Ausnahme: Die gesetzliche Buchpreisbindung in Deutschland verhindert, dass beim Kauf von Büchern, E-Books, DVDs, Atlanten, Globen usw. das Geld an eine Hilfsorganisation weitergegeben werden darf. (nähere Infos: https://www.helpdirect.org/informationen/hilfe/spenden-einkaeufen/)

Diese Charity Shopping-Portale gibt es

Vorweg: Kein Charity Shopping im Schweizer Internet

In der Schweiz gibt es nach unseren Recherchen keine Charity Shopping-Seiten. Wir haben lediglich den Online-Shop www.grablichter.ch gefunden, der bei einem Kauf automatisch einen Teil der Einnahmen an Hilfsprojekte spendet. Ob das noch mehr schweizerische Online-Shops machen, wissen wir nicht. Wenn Sie solche Shops in der Schweiz kennen, dann schreiben Sie uns. Wir erwähnen sie gern an dieser Stelle.

Charity Shopping in Deutschland

1. WeCanHelp

  • 6.512 Partnershops wie IKEA, Conrad, MyDays oder Zooplus
  • 12.683 Hilfsorganisationen und Einrichtungen (vorwiegend regional)
  • Browser-Erweiterung: Shop-Alarm (Benachrichtigung im Browser, dass angesurfter Shop Charity Shopping ermöglicht)

2. HelpDirect

  • über 1.100 Partnershops wie Saturn, Douglas, babymarkt oder Expedia
  • 3.484 Hilfsorganisationen und Hilfsprojekte(regional und international)
  • spenden mit Geschenkkarten

3. gooding

  • 1.729 Partnershops wie Otto, ebay, Mediamarkt oder Lidl
  • 12.910 Projekte und Verein (regional und international)
  • (vorwiegend regional)
  • Browser-Erweiterung: Gooding-Toolbar (Erinnerungsfunktion im Browser, dass Sie beim Shop Charity shoppen können)

4. boost und helfenkostetnix

Diese beiden Portale sind noch im Netz zu finden, aber nicht mehr aktiv. boost ist Teil von WeCanHelp geworden und helfenkostetnix wird zu www.goodmondo.de

Video-Tutorial: So funktioniert Charity Shopping – Beispiel gooding

Charity Portale sind besser als Amazon Smile

Zwar bietet Amazon mit Smile ebenfalls ein Charity Programm an, allerdings sind die dort bereitgestellten Prämien sehr, sehr klein. Bei den Charity Portalen gehen rund 5 Prozent des Einkaufswerts an eine Hilfsorganisation. Amazon Smile zahlt 0,5 Prozent aus. Wenn Sie also bei WeCanHelp für 10.000 Euro einkaufen, gehen 500 Euro als Spende ab, bei Smile sind es 50 Euro. (Näheres erfahren Sie in unserem Blogbeitrag: Spenden mit AmazonSmile – sinnvoll oder nicht?)


Und nächste Woche haben wir für Sie

Welche Fallstricke gibt es beim Käuferschutz? Wie nutzen Sie ihn am sichersten? Am kommenden Freitag verraten wir es Ihnen.