Tag der Umwelt

Tag der Umwelt: ökologisch verpacken und versenden

Seit über 45 Jahren wird der Tag der Umwelt am 5. Juni gefeiert. Und wann, wenn nicht zum Umwelttag, ist es besser, über die ökologische Seite von Bestellungen und Paketversand zu sprechen? Auch verraten wir, welche Umweltschutzmaßnahmen MyPaketshop selbst ergreift.

150 Staaten – ein Gedanke

Der Umwelttag geht auf den 5. Juni 1972 zurück. Das war der Tag, an dem die erste Weltumweltkonferenz in Stockholm eröffnet wurde. Deren Urheber war niemand Geringeres als die Vereinten Nationen.

Der Aktionstag wird weltweit begangen. Es beteiligen sich jährlich gut 150 Staaten daran. An diesem Tag wird über Umweltprobleme aufgeklärt und Maßnahmen dagegen erläutert, oft begleitet von Mitmachaktionen wie etwa Fahrradtage oder Recycling-Wochen.

In Deutschland wird der Umwelttag seit 1976 begangen. In der Schweiz ist der Tag nur wenig bekannt, da er auch von staatlicher Seite aus nicht weiter unterstützt wird. Allerdings gibt es private Organisationen, die durch Aktionen den Tag ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen wollen. So wurde etwa 2012 das „Filme für die Erde Festival 2012″ an 14 Orten in der Schweiz durchgeführt.

Doch was bringt ein Aktionstag, wenn keine Taten folgen? Wir zeigen deshalb jetzt ein paar interessante Wege, Verpackungen und Energie beim Versand zu sparen.

Umweltfreundlich Verpacken

1. Der einfachste Weg

Der einfachste Weg, um beim Verpacken die Umwelt nicht zu vergessen, ist der billigste: Wiederverwertung.

Bei jeder Ihrer Bestellungen bekommen Sie einen Karton, indem die Bestellung versendet wird. Meist sind darin noch diverse Füllstoffe wie Luftpolster oder Kunststoffflocken, um die eigentliche Ware vor Beschädigungen zu schützen. Heben Sie doch Karton und Polsterung einfach auf und verwenden Sie diese wieder. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für Ihren Geldbeutel.

Und wenn Sie sich nun fragen: Wohin mit dem ganzen Zeug? Nun, Kartons lassen sich in der Regel flach zusammenfalten und so sehr platzsparend unterbringen. Für Luftpolster und Ähnliches legen Sie sich einfach eine Box zu, die sich fest verschließen lässt. So können Sie die unansehnlichen Polsterstoffe gut verstauen und trotzdem sieht es im Schrank oder Regal ordentlich aus.

Auch im professionellen Bereich

Übrigens agieren nicht nur Privatpersonen in dieser Art umweltbewusst, auch Versandhäuser nutzen Kartonage für ihre Bestellungen doppelt. So verwendet der Online Shop des Modelabels „King Louie“ seit 2017 seine Versandkartons mehrfach.

2. Polstern mal anders

Die richtige Polsterung ist beim Versand das A und O, das haben wir bereits in einem anderen Blogbeitrag erläutert. Bei Polstern können Sie auch den Recyclinggedanken anwenden. So ist altes, zusammengeknülltes Zeitungspapier immer noch eines der besten Füllmaterialien für die Hohlräume im Paket. Es müssen natürlich nicht Zeitungen sein, auch die stets eintrudelnden Werbeblättchen können dafür herhalten.

Daneben gibt es ökologische Füllmaterialien. Ein Klassiker ist das Popcorn – natürlich ohne jegliche Würze. Es ersetzt sehr gut Schaumstoff-Flocken. Wer Angst hat, das Popcorn zerbröselt während des Transports, der kann auch vollständig kompostierbare Verpackungschips aus Stärke nutzen.

Nicht zu vergessen ist die Holzwolle – dieses Füllmaterial wird schon seit Urzeiten verwendet und eignet sich nach wie vor für den Einsatz.

3. Paketgröße anpassen

Die Ware sollte nicht im unnötig großen Karton verschickt werden. Der nimmt beim Transportunternehmen nur Platz weg und Sie müssen mehr dafür bezahlen.

4. Umweltfreundliches Paketklebeband

Das Paketklebeband besteht in der Regel aus einer Kunststofffolie mit einem chemischen Kleber. Es gibt allerdings auch Paketklebeband aus Papier, welches mit Harzen eingestrichen ist und so ökologisch haftet. Dieses Band verrottet sehr gut und kann problemlos recycelt werden.

Papierklebeband gibt es als die klassische Version, was wie ein einfaches Klebeband genutzt wird, und in der feuchten Variante. Dabei wird das Band angefeuchtet und verbindet sich dann fest mit dem Karton. Eine sicherere Verklebemethode für einen Karton gibt es nicht.

Umweltfreundlich versenden

Alle großen Versanddienstleister bieten den klimaneutralen Transport ihrer Sendungen an. Dabei setzen sie auf eine Kombination von zwei Verfahren.

Da ist zunächst der eigentliche Transport. Den versuchen sie, so ökologisch wie möglich zu gestalten. Sie setzen auf effektive Transportwege und -mittel sowie umweltfreundliche Antriebssysteme bei ihren Fahrzeugen.

Dann ist da noch die Klimakompensation. Das bedeutet, die Dienstleister investieren in Umweltschutzprojekte. Diese Projekte forsten beispielsweise Wälder auf oder suchen andere Wege, den Ausstoß von CO2 zu reduzieren.

Welcher Dienstleister bietet klimaneutralen Versand an?

Werfen wir jetzt noch einen Blick auf die einzelnen Versanddienstleister und ihre Klimabemühungen.

DPD hat Total Zero

DPD versendet laut Eigenaussage jedes Paket klimaneutral. Es unterstützt unter anderem Klimaschutzprojekte, die nach unterschiedlichen Standards zertifiziert sind. Da gibt es beispielsweise Windkraftwerke in Indien oder die Verwertung von Grubengasen in Deutschland.

Bei DPD wird jedes Paket klimaneutral versendet. Sie müssen dafür nichts tun. (Mehr Infos dazu finden Sie auf der Webseite von DPD.)

DHL hat GoGreen

Auch die DHL will ihre Klimabilanz verbessern, deshalb verschickt sie innerhalb Deutschlands alle Pakete von Privatkunden klimaneutral. Geht die Sendung ins Ausland, kann der Versender einen GoGreen-Aufkleber dazu kaufen. Dieses Geld wird dann in Projekte zur Energieeffizienz, Erneuerbaren Energien und Aufforstung gesteckt.

GLS hat ThinkGreen

GLS will vor allem mit effizient geplanten Touren Treibhausgase einsparen. Wenn Sie bei diesem Versender klimaneutral Ihre Pakete verschicken wollen, dann müssen Sie die Option ThinkGreen dazu buchen. Das Geld fließt in Projekte des Vereins PrimaKlima-weltweit-e.V.

UPS hat carbon neutral

Bei UPS können Sie die Option carbon neutral dazukaufen. Der Versanddienstleister steckt die Einnahmen in Projekte in Kolumbien, Thailand, China und den USA.

Und was macht MyPaketshop?

Nun haben wir viel über die anderen geschrieben, aber was macht eigentlich Ihre Deutsche Lieferadresse, um die Umwelt zu schützen?

Recycling

Zunächst haben wir einen 7,5 Kubikmeter großen Container im Hof stehen. In den kommen Kartons, um anschließend recycelt zu werden. Auch sämtliche, bei uns hinterlassene Umverpackungen und deren Überreste, die wir kostenlos entgegennehmen, werden recycelt.

Umverpackungen recyceln wir

Unser 7,5 Kubikmeter Container für Kartons. Wir recyceln sämtliche, kostenfrei, bei uns hinterlassenen Umverpackungen und deren Überreste.

Außerdem trennen wir Papier und Pappe und Nutzen den gelben Sack.

Energiesparen

Unsere Beleuchtung haben wir auf LED umgestellt. Diese Lampen haben einen Wirkungsgrad von bis zu 40 Prozent, während herkömmliche Glühlampen auf 5 Prozent kommen. Die sogenannten Energiesparlampen haben einen Wirkungsgrad von 20 Prozent. Dank LED-Beleuchtung sparen wir eine Menge Strom ein, ohne im Dunkeln sitzen zu müssen. Außerdem versuchen wir, so gut es geht, mit Tageslicht auszukommen.

Des Weiteren nutzen wir unsere Rechner effizient und machen sie nur an, wenn wir sie auch wirklich brauchen. Wir haben sie ja nicht, um den schönen Bildschirmschoner anzusehen.

Papier

Beim Drucken gehen wir ebenfalls effizient vor. So drucken wir nur wirklich das aus, was notwendig ist. Das Papier dafür verwenden wir soweit es geht mehrfach.

Unsere Flyer sind auf recyceltem Papier gedruckt. Und wenn wir eine Fuhre bestellt haben, dann lassen wir über die Druckerei LASERLINE immer einen Baum pflanzen.

 

Sie sehen umweltfreundliches Verpacken und Versenden ist einfacher als gedacht. Wenn Sie dann Ihre Bestellungen zu uns liefern lassen, dann können Sie sicher sein: Uns liegt die Umwelt genauso am Herzen wie Ihnen.